über unsere Carports

Was zeichnet unsere Carports aus?
  • Wir verwenden nur Konstruktionsvollholz (KVH) oder Brettschichtholz (BSH).
  • Wir verbauen nur deutsche, gehobelte Massivhölzer.
  • Wir erstellen unsere Carportfundamente selber und setzen auch die H-Anker nach der benötigten Positionierung.
  • Jede Pfostenstellung ist möglich, solange sie Statisch machbar ist
  • Unsere Bauwerke können über alle Elemente Umgebungsgefälle-unebenheiten ausgleichen, da wir mittels Lasertechnik die Höhenpunkte im Vorfeld ermitteln.
  • Jedes unserer Carports ist ein Einzelstück.
  • Kopfbänder sind nicht immer zwingend nötig und können durch andere Methoden ersetzt werden
  • Wir fertigen nach alter deutscher Handwerkskunst an.
  • Wir verwenden keine Metallverbindungen wie Winkel oder Bolzen.
  • Unsere Bitumen-Dächer können ihr Gefälle in jede erdenkliche Richtung erhalten, selbst der Mittelpunkt der Dachfläche wäre möglich.
  • Unsere Verschraubungen sind fast immer nicht sichtbar bzw. "versteckt" geschraubt.
  • Wir verwenden bei Sparren ab einer Höhe von 160 mm ausschließlich Brettschichtholz, da dies zu 95% gerade ist und bleiben.
  • Langlebige Verbindungen der tragenden Teile, da wir direkt Verschrauben und mit Zapfverbindungen arbeiten.
  • Die Dachtragelast unserer Carports ist höher als die gesetzlich vorgeschriebene.
  • Wenn im Vorfeld geklärt wird, das dass Carport irgendwann umgesetzt werden muss, so können wir das bei der Konstruktion bereits berücksichtigen und die Anlage „Demontierfähig“ konstruieren.
  • Wir können Ihnen jede Art von Dachbelag aufbringen (Plexiglas, Holz + Bitumenschweißdach, Stahlblech).
  • Wir lasieren alle Teile selber und das von Hand.
  • Wir erstellen Ihnen eine 2D/3D CAD Zeichnung, damit Sie von Beginn an wissen, wie Ihr Carport aussehen wird.
Wir setzen auf H-Pfostenanker, welche im Punktfundament aus Beton arretiert sind. In diesen H-Ankern werden ca. 2 cm über dem Boden die Pfosten des Carports (schwebend) fixiert, so dass von unten keine Nässe in das mit Holzschutz behandelte Vollholz eindringen kann.
Die Konstruktion eines Flachdachs besteht auch bei uns aus tragenden Unterzügen und darüber liegenden Sparren, welche das Gerüst für die Dachschalung liefern. Aus Sicherheitsgründen verwenden wir sowohl bei den Pfosten, Unterzügen und Sparren Konstruktionsvollholz (Duo-KVH) oder Leimholz (BSH), da es bei ausreichender Versiegelung wesentlich widerstandsfähiger gegen Feuchtigkeit ist. Zu den Vorzügen eines Flachdachs gehört, dass man es als Nutzfläche (Terrasse) oder als Zierfläche (Gründach) verwenden kann. Zwischen Unterzug (horizontal) und Pfosten (vertikal) setzen wir bei Holzcarports natürlich noch ein Kopfband ein, um wie bei einem Fachwerkhaus eine zusätzliche Versteifung der Gesamtkonstruktion zu erzielen.
Die Satteldachlösung zählt verschiedene Formen. Neben der klassischen Variante mit 2 gegeneinander gestellten Dachflächen, sind auch noch Walmdach und Krüppelwalmdach (stumpfer Giebel) sehr beliebt. Satteldächer können wahlweise mit Schindeln oder Pfannen aus Ton oder Blech in vielfältigen Farben belegt werden. Eine umlaufende Dachrinne sorgt für die diskrete Ableitung des Regenwassers.
Bei Holzdächern verwenden wir eine Dachschalung von 18 mm (Fase-Nut-Bretter), welche mit einer ersten selbstklebenden Schutzschicht aus Dachpappe (Mogafix KSK-D uni) überzogen wird, bevor eine Oberlage (Mogaplan-PYE PV 200 S4) aus bitumenbeschichteter Dachpappe aufgeschweißt wird. Das Dach ist natürlich begehbar und kann anschließend oder zu einem späteren Zeitpunkt als Terrasse oder als Gründach ausgebaut werden. Seitlich wird das Dach jeweils durch eine Dachblende nach Wahl und eine abschließende Windfeder vor eindringender Nässe geschützt. Bei Holzblenden (senkrecht) verwenden wir generell Titanzink-Windfedern. Bei sogenannten Landhausblenden (67 Grad) kommt ebenfalls eine Titanzink-Windfeder oder / und eine abschließende Reihe von Dachfirststeinen zum Einsatz. Ausnahmen bestätigen die Regel.
Natürlich verfügen auch sogenannte "Stahldächer" über stabile Unterzüge und Sparren aus Holz. Lediglich die Schalung aus Fase-Nut-Bretter entfällt und wird durch besonders haltbare feuerverzinkte Profilbleche ersetzt. Technologisch besteht der Witterungsschutz eines solchen Profilbleches (Trapezblech mit Antikondensatbeschichtung) aus mehreren Schichten. Nach der Verzinkung wird eine Passivierungsschicht, danach eine Grundierschicht und zuletzt eine elastische Wetter abweisende Kunststoffschicht aufgetragen. Auch Stahldächer sind trittfest und können etwa zur Reinigung von Laub problemlos betreten werden. Ein kleiner Nachteil gegenüber dem Holzdach ist die Akustik innerhalb des Carports bei schlechtem Wetter. Das Geräusch auftreffender Regentropfen wird durch das Holzdach besser gedämpft als durch Stahlblech. Abhilfe in diesem Fall schafft auch die zusätzliche Aufbringung einer Dachbegrünung. Dabei verhindert ein handelsüblicher Kiesfang aus Edelstahl, dass Blattwerk und Boden über die Regenrinne und das Fallrohr gespült werden
Die gewissermaßen einfachste und preiswerteste Lösung stellt dabei die bekannte Holzblende (senkrecht) dar. Sie besteht in der Regel aus zwei Reihen hochwertigem Glattkantholz, welche an den Sparren angebracht werden und die bis über das Dach hinausragen. Über der Blende sorgt eine Windfeder (aus Titanzink) dafür, dass keine Feuchtigkeit zwischen Dachblende und Dachbelag eindringen kann. Einen noch besseren Seitenschutz und zugleich gesteigerter Ästhetik erhält das Carport durch die Konstruktion einer schrägen Landhausblende. Diese können mit Schiefer, Tonschindeln oder kompakteren Pfannen belegt werden.
Der Regenablauf bei einem Bitumen/EPDM Flachdach ist recht simpel. Bei perfekter Konstruktion genügt schon ein Winkel von wenigen Grad, damit das gesamte Regenwasser in richtung Dachrinne läuft. Bei Stahldächern läuft der Regen entlang der Trapezsohle in eine Regenrinne aus Zink, welche den Niederschlag über ein Fallrohr vom Carport wegführt. Die Position des Regenablaufes ist frei wählbar, sollte aber vor der Montage des Daches aufgrund des notwendigen Gefälles geklärt sein.
Auch komplexere Konstruktionen vom Zweifachcarport bis zum Reihencarport sind möglich. Natürlich bietet so ein Doppelcarport mit ausreichend großer Dachfläche ein Vielfaches an Komfort, vor allem dann, wenn der mittlere Träger durch stärkere Unterzüge ersetzt wird. Aus Gründen der statischen Sicherheit raten wir bei Reihencarports jedoch eher zu 140x140mm BSH-Pfosten. Unterzüge und Sparren hingegen sind auch hier aus Konstruktionsvollholz und bieten einen angenehmen optischen Kontrast zu den Pfosten und dem lichtgrauen Stahlblech.
Dachbegrünung ist keine Domäne für Öko-Fanatiker, sondern viel mehr ein Tribut an die vielen technischen, finanziellen und klimatischen Vorteile, die ein Gründach mit sich bringt. Da wäre zunächst die längere Lebensdauer des Daches, weil es durch die Ansiedlung lebender Kulturen, die sich ständig neu regenerieren, vor zunehmender UV-Strahlung, Hitzeschwankungen (80 Grad im Sommer - minus 10 Grad im Winter), sowie massiven Witterungseinflüssen (Sturm, Hagel) geschützt wird. Gleichzeitig sorgen besserer Schallschutz und bessere Wärmeisolation (kühl im Sommer, warm im Winter), Speicherung von Wasser und Bindung von Staub, Schmutz und Schadstoffen für ein gesunderes Lebensklima. Es liegt auf der Hand, dass sich dies rechnet, denn die Lebensdauer des Daches erhöht sich beträchtlich, die Heizkosten sinken, Regenabwassergebühren sinken und eventuell gibt es hier und da sogar einen staatlichen Zuschuss. Technologisch betrachtet ist die Dachbegrünung nicht sehr aufwendig. Nach der Aufbringung einer wurzelfesten Bahn werden Granulat (Extensivbegrünung) oder vorgefertigte Vegetationsmatten (Intensivbegrünung) ausgelegt. Kiesfangleisten und geschützter Wasserablauf sorgen für die Ableitung überschüssigen Regenwassers.
Details zu unserem Aufbau:
  • Gezapfte Pfosten-Unterzug-Verbindung
  • Gezapfte Kopfbänder
  • von oben senkrecht verschraubte Sparren
  • doppelt genagelte Dachschalung
  • geschraubte 45° Kehle zwischen Blende und Dachschalung
  • Zinkwindfedern gegen Aufwind an den Seitenkanten
Wir bieten folgende Flachdachaufbauten als Möglichkeiten an:
  • Trapez/Wellblech
  • Dachschalung + geklebt/genagelte Multibahn + Trapezblech
  • Dachschalung + geklebt/genagelte Multibahn + Schweißbahn
  • Dachschalung + vollflächig, nahtlos geklebte EPDM-Bahn
  • Plexiglas

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Unsere Montagezeiten
Sommer: Montag bis Freitag:
08:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Winter: Montag bis Freitag:
10:00 Uhr bis 15:00 Uhr

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